DFL Deutsche Fussball Liga

Förderung und Projekte

Eingereichte Anträge werden von den unabhängigen Kooperationseinrichtungen Fachhochschule Potsdam sowie der Gesellschaft Demokratische Kultur begutachtet, die ihre Einschätzung an die DFL liefern, die über die Anträge entscheidet. Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Nationale Ausschuss Sport und Sicherheit (NASS) begleiten die Förderentscheidung in beratender Funktion. Wird der Antrag bewilligt, übernimmt die Fachhochschule Potsdam die Evaluation und begleitet die Projekte bis zu deren Abschluss.

Nachfolgend eine Auswahl von geförderten Projekten:

„Augsburg Calling“

Vor jedem Heimspiel des FC Augsburg organisiert „Augsburg Calling“ ein gemeinsames kulturelles Rahmenprogramm für Gäste- und FCA-Fans. Das Kennenlernen der Anhänger aus beiden Clubs ist bei einer Führung durch die 2.000 Jahre alte Universitätsstadt möglich, es gibt Besuche in Kunstausstellungen wie auch den Austausch beim Frühschoppen. „Augsburg Calling“ wurde schon 2006 von Gerhard Seckler ins Leben gerufen – zum Zeichen der herzlichen Willkommenskultur in der Fuggerstadt. Seit der Saison 2014/15 unterstützt PFiFF das Projekt.

Braunschweig: „Aktionsjahr für Toleranz, Vielfalt und Respekt“

Gemeinsam mit dem Braunschweiger Fanprojekt sowie zahlreichen weiteren Partnern gestaltete Eintracht Braunschweig ein „Aktionsjahr für Toleranz, Vielfalt und Respekt“ – von PFiFF mit 40.000 Euro gefördert. Der Verein setzte ein klares Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Seit der Abschlussveranstaltung des Aktionsjahres im Juli 2015 setzt die seinerzeit gegründete Eintracht Braunschweig Stiftung die Arbeit fort, um die Beschäftigung mit Themen wie Antirassismus, Völkerverständigung, Toleranz und Bildung weiterzuführen, wobei der Schwerpunkt auf der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen liegt.

Wolfsburg: „Wir schauen hin!“

Gefördert durch PFiFF wird auch „Wir schauen hin!“ – vom VfL Wolfsburg gemeinsam mit dem örtlichen Fanprojekt und lokalen Partnern durchgeführt. Das Projekt sensibilisiert für die Themen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Ausgrenzung, Gewalt und Alkoholmissbrauch. Das außerschulische Angebot richtet sich Schulform-übergreifend an Schülerinnen und Schüler, die das 14. Lebensjahr erreicht haben, sowie an Sport- und Freizeitvereine. Auch werden Ordner, Fans und Mitarbeiter des Clubs geschult. Mit der Initiative setzt sich der VfL Wolfsburg für Werte und Ziele wie Weltoffenheit, Respekt, Fairplay und Integration ein.