DFL Deutsche Fussball Liga

Eingereichte Anträge werden von den unabhängigen Kooperationseinrichtungen Fachhochschule Potsdam sowie der Gesellschaft Demokratische Kultur begutachtet, die ihre Einschätzung an die DFL liefern, die über die Anträge entscheidet. Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Nationale Ausschuss Sport und Sicherheit (NASS) begleiten die Förderentscheidung in beratender Funktion. Wird der Antrag bewilligt, übernimmt die Fachhochschule Potsdam die Evaluation und begleitet die Projekte bis zu deren Abschluss.

Im Sommer 2019 wurde die PFiFF Broschüre mit einer Übersicht von über 60 PFiFF-geförderten Projekten veröffentlicht. Nachfolgend eine Auswahl von geförderten Projekten:

Fan.Tastic.Females

Das Projekt Fan.Tastic Females – Football Her.Story erzählt die Geschichten fan.tastischer Frauen – über Ihre Liebe und Leidenschaft für den Sport, über ihren Weg auf die Tribünen, ihre großartigsten, eindrucksvollsten, lustigsten aber auch ihre weniger schönen Momente im Fußball. In einer bislang einzigartigen Ausstellung, von Fans für Fans gemacht, sollen die Vielfalt und die Realitäten weiblicher Fankultur im europäischen Fußball (und darüber hinaus) gezeigt werden – aus der Perspektive der Protagonist*innen selbst. Die Ausstellung wird organisiert von Mitgliedern des Netzwerks Football Supporters Europe (FSE).

Yalla

Fußball verbindet und bringt Menschen zusammen. Dass dieser Satz mehr als eine Floskel ist, demonstrierte das Projekt „Yalla“, das vom Fanprojekt Eintracht Frankfurt organisiert und in einer Stadt durchgeführt wurde, die bis heute mehr geteilt als verbunden ist: Jerusalem. Ziel war es, mit Jugendlichen ein Wandgemälde in Jerusalem zu schaffen, das symbolhaft für Toleranz, Antidiskriminierung und Gewaltprävention steht. Als Partner konnte das Fanprojekt die Bezalel Academy of Arts and Design Jerusalem, den Gemeinderat von Beit Safafa, den Al Arabi Beit Safafa Football Club, das Culture Department Jerusalem und den Verein Hapoel Katamon gewinnen.

Fanfahrradtour

In den Farben getrennt, beim Feiern vereint – frei nach diesem Motto erlebten rund 150 Schülerinnen und Schüler aus Dortmund und Gelsenkirchen das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 einmal anders. Gemeinsam machten sich die Jugendlichen aus der Marie-Reinders-Realschule in Dortmund sowie der Lessing-Realschule Gelsenkirchen auf zum Derby – bei einer Fahrradtour im Zeichen der Toleranz. Initiiert hatte die Aktion der Förderverein der Marie-Reinders-Realschule gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Dortmund. Ziel der Tour sollte die Entwicklung eines toleranten Umgangs untereinander sein. Im Vorfeld wurden im Schulunterricht Themen wie friedlicher Umgang untereinander sowie Respekt gegenüber anderen aufgegriffen.