DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball zum Ausscheiden von Karl-Heinz Rummenigge als ECA-Chairman

04.09.2017 – An diesem Dienstag, dem 5. September 2017, gibt Karl-Heinz Rummenigge – wie schon vor Wochen angekündigt – sein Amt als Vorsitzender der European Club Association (ECA) bei der Vollversammlung in Genf auf. Seit Anfang 2008 war der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG Chairman der ECA, die in dieser Zeit eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat. Unter 229 europäischen Clubs sind der FC Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen, der FC Schalke 04 und der VfL Wolfsburg ordentliche ECA-Mitglieder, der SV Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, der Hamburger SV, Hannover 96, RasenBallsport Leipzig, Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart assoziierte Mitglieder.

Die Verdienste von Karl-Heinz Rummenigge an der Spitze der ECA stellt DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball heraus:

"Karl-Heinz Rummenigge hat in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit als Chairman der ECA geleistet. Er hat die Interessen des Club-Fußballs konsequent vertreten und sich gleichzeitig mit Blick auf einen Ausgleich zwischen großen und kleinen Clubs in Europa verdient gemacht. In den Diskussionen mit der FIFA, der UEFA und den in der EPFL zusammengeschlossenen Profi-Ligen hat Karl-Heinz Rummenigge auch in kritischen Situationen immer wieder Fingerspitzengefühl und diplomatisches Geschick bewiesen. Unter seiner Führung hat sich die ECA dabei von einer eher losen Vereinigung zu einer schlagfertigen Interessenvertretung mit Mitspracherecht bei der UEFA entwickelt. Ich bedauere sein Ausscheiden an der Spitze der ECA daher sehr, kann seine Entscheidung aber angesichts der enormen zeitlichen Belastung dieses Amtes nachvollziehen. Gleichzeitig bin ich mir aber sicher, dass er sich als Vorstandsvorsitzender des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München auch in den kommenden Jahren weiter einbringen und zahlreiche Impulse setzen wird – national und international."