Die DFL-Mitgliederversammlung hat am 31. März 2020 im Rahmen einer Video-Konferenz zum weiteren Umgang des deutschen Profifußballs mit den Auswirkungen des Coronavirus eine „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ ins Leben gerufen. Um bei einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs bestmögliche medizinische Rahmenbedingungen zu gewährleisten, hat die Task Force unter Leitung von Prof. Dr. Tim Meyer (Ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes sowie Arzt der deutschen Nationalmannschaft) ein medizinisches-hygienisches Arbeitsschutz-Konzept entwickelt.

Weitere Mitglieder der Task Force sind unter anderem Prof. Dr. med. Barbara Gärtner (Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie; Universität des Saarlandes) und PD Dr. med. Werner Krutsch (Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie; FIFA Medical Centre of Excellence, Universitätsklinikum Regensburg).

Die aktuelle Version des Konzeptes der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ finden Sie hier zum Download:

Unabhängig von den im Konzept der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ enthaltenen Regularien ist durch die Clubs für ihren jeweiligen Standort unter anderem stets zu prüfen, ob die jeweilige Corona-Schutzverordnung des Landes und/oder behördliche Anordnungen, insbesondere aber auch einheitliche rechtliche Vorgaben im Bereich des Arbeitsschutzes, weitergehende Regelungen beinhalten, die unabhängig vom Task-Force-Konzept einzuhalten sind.

Die DFL hat den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga darüber hinaus im Januar 2021 eine Checkliste der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ zukommen lassen, die – in Ergänzung zum medizinisch-hygienischen Arbeitsschutz-Konzept – der vereinfachten Überprüfung und gegebenenfalls Dokumentation der entsprechenden Hygienemaßnamen dient.

Die Checkliste finden Sie hier zum Download: