Die Ausbildungshonorierung der DFL

25.09.2019 – Zur Spielzeit 2017/18 reformierte die DFL das System der Ausbildungshonorierung. Kern der Neuausrichtung war auch die Aufstockung des finanziellen Betrags, der seitdem verstärkt den Amateurvereinen zugute kommt. Fragen und Antworten zum Thema:   

Wer erhält von der DFL eine Ausbildungshonorierung?

Von der Ausbildungshonorierung profitieren Vereine, die spätere Lizenzspieler zwischen deren sechsten und 21. Lebensjahr ausgebildet haben, in Form einer finanziellen Zuwendung.

Wie errechnet sich der Betrag, den ein Verein als Ausbildungshonorierung erhält?

Für jede Saison, die in der Zeit vom sechsten bis zum elften Geburtstag absolviert wurde, erhalten ausbildende Vereine 4.200 Euro pro Spieler. Für die Spielzeiten, die in den Zeitraum zwischen dem zwölften und 21. Geburtstag fallen, sind 5.400 pro Saison vorgesehen. Der höhere Betrag berücksichtigt, dass ab dem zwölften Lebensjahr Trainings- und Betreuungsaufwand für die Vereine steigen.

Welche Summe kann im Zuge der Ausbildungshonorierung maximal ausgeschüttet werden?

Für die Honorierung der Vereine, die einen Spieler ausgebildet haben, der in der Bundesliga oder 2. Bundesliga debütiert hat, stellt die DFL seit der Reformierung 2017 insgesamt mehr als vier Millionen Euro bereit. Ein Verein kann allerdings maximal 79.200 Euro für die Ausbildung eines einzelnen Spielers erhalten.

Was hat sich mit der Spielzeit 2017/18 geändert?

Bei der Bewertung der Honorierungshöhe werden seit der Spielzeit 2017/18 alle Vereinsstationen ab der Spielzeit des sechsten Lebensjahres berücksichtigt. Zuvor waren nur die fünf zurückliegenden Jahre ab Wirksamkeit des ersten Lizenzspielervertrages entscheidend. Von der Umstrukturierung des Honorierungssystems profitieren zunehmend Amateurclubs, da diese in der Regel für die Förderung und Ausbildung der Kinder im Grundschulalter verantwortlich sind.