Erinnerungstag im deutschen Fußball 2026: Nie wieder ist jetzt!
2.2.2026 – An den Spieltagen rund um den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust hat der deutsche Profifußball erneut der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Mit Stadiondurchsagen, Bannern und vielfältigen Aktionen beteiligten sich die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga am 27. Januar am Erinnerungstag im deutschen Fußball. Im Mittelpunkt standen die Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie das gemeinsame Engagement gegen Antisemitismus.
Sport und Fußball waren nie unpolitisch, das zeigt auch der Rückblick auf die NS-Zeit. Das Regime nutzte den Sport als Propagandamittel und zur Durchsetzung seiner Ideologie. Viele Vereine wirkten aktiv an der Ausgrenzung jüdischer Mitglieder mit, und erst Jahrzehnte später begann eine kritische Aufarbeitung. Die Historie zeigt, dass Demokratie und Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit sind.
Die Clubs rufen dazu auf, Haltung zu zeigen, sich einzumischen und demokratische Werte zu verteidigen. Das Motto bleibt: Nie wieder ist jetzt!
Der Erinnerungstag ist fest im Saisonkalender verankert und steht für Solidarität mit Jüdinnen und Juden sowie für eine lebendige Erinnerungskultur im deutschen Fußball.
Einen Überblick zu den Aktionen und weitere Einblicke in das gesellschaftliche Engagement des Profifußballs gibt es auf bundesliga-wirkt.dfl.de.
Impressionen aus den Stadien zum 22. Erinnerungstag im deutschen Fußball:





