Mann mit Konzept

Prof. Dr. Tim Meyer in den Räumen der Universität des Saarlandes.
Prof. Dr. Tim Meyer in den Räumen der Universität des Saarlandes. Seit Oktober 2008 leitet er dort das Institut für Sport- und Präventivmedizin (Foto: Katrin Binner).

31.03.2021 – Vor genau einem Jahr hat Prof. Dr. Tim Meyer die Arbeit als Leiter der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ aufgenommen – entstanden ist die Grundlage für die Fortführung der Bundesliga und 2. Bundesliga. Porträt eines Professors, den auch die Leidenschaft für Forschung und Fußball antreibt.

Text: Philip Sagioglou

Landeanflug auf den Kingsford Smith International Airport in Sydney, Passkontrolle, Gepäckausgabe, auf zur Metro, Vorfreude. Aber, Achtung: unbedingt in Fahrtrichtung einen Sitzplatz auf der rechten Seite der Bahn in Richtung Stadtzentrum suchen. „Sie fahren eine Weile unterirdisch, dann geht es plötzlich nach oben, Sie sehen Tageslicht, schauen aus dem Fenster.“ Und schon ist es um Professor Tim Meyer geschehen, jedes Mal aufs Neue, beim Blick auf die Harbour Bridge und das markante Opernhaus mit seinem unverwechselbaren Dach, das etwas von einer gigantischen Narrenkappe hat, gelegen gleich am Port Jackson, dem natürlichen Hafen der Stadt.

Meyer, aufgewachsen als einer von rund 2.000 Einwohnern in einem niedersächsischen Dörfchen namens Husum, das nicht mit der „grauen Stadt am Meer“ in Schleswig-Holstein zu verwechseln ist, hat viel gesehen und erlebt in den zurückliegenden 20 Jahren. Er hat die deutsche Nationalmannschaft als Mannschaftsarzt bei fünf Weltmeisterschaften, vier Europameisterschaften und mehr als 200 weiteren Länderspielen begleitet, von Bangkok über Bloemfontein bis Bratislava. Aber wenn er, der auch in hektischen Augenblicken eine bemerkenswerte Gelassenheit und Sachlichkeit vermittelt, mit einer für ihn eben gar nicht so typischen schwärmerischen Note beschreibt, wie er bei diesem Anblick in seiner Lieblingsstadt seinen ersten Kaffee auf australischem Boden genießt, Jahr für Jahr – dann stellt sich auch Zuhörern erst einmal nur noch die Frage, wann wohl der nächste Flug gehen mag.

Dauert eine Weile in der aktuellen Zeit, wenn überhaupt einer geht, und diese Erkenntnis führt dann auch gedanklich unweigerlich zurück in den Alltag. Deutschland, März 2021, die Corona-Pandemie liegt seit nunmehr einem Jahr wie ein Schleier über der Gesellschaft.

Meyer blickt zwiespältig auf die vergangenen zwölf Monate zurück.

Einerseits ist unglaublich viel geschehen und hat er Bahnbrechendes erreicht: Als Leiter der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“, die er gemeinsam mit weiteren Medizinern sowie Mitarbeitenden von DFL und DFB bildet, verantwortete Meyer die Erstellung des medizinisch-hygienischen Konzepts, das im vergangenen Jahr die Fortsetzung der Saison 2019/20 der Bundesliga und 2. Bundesliga ermöglichte, nachdem der Spielbetrieb zuvor in beiden Ligen zwischen 11. März und 16. Mai erstmals in ihrer Geschichte unterbrochen war. Als die Saison am 28. Juni 2020 nach den letzten Begegnungen der 2. Bundesliga abgeschlossen war, haben seine Frau Susanne und er dann daheim auch mit einem Glas Sekt darauf angestoßen, „das war schon ein richtig tolles Gefühl“, sagt Meyer.

Doch andererseits mutet es fast nostalgisch an, wie er davon erzählt – noch kein Jahr liegt dieses Saisonende zurück, und doch klingt es wie eine Erinnerung an eine andere Zeit, so viel, wie seitdem geschehen ist, und vor allem auch, wie viel seitdem nicht geschehen ist. Deshalb die Ambivalenz: Meyer weiß, sehr viele Menschen hat es objektiv deutlich härter getroffen, denn er war und ist wohlauf. Aber Empfinden ist subjektiv. „Grundsätzlich fühle auch ich mich von dieser Situation sehr negativ beeinträchtigt, ganz unabhängig vom Fußball“, sagt er also. Seine Frau, die als Lehrerin für Sport und Biologie arbeitet, und sich bezeichnet er als Weltreisende – „aber derzeit reise ich, wie so viele Menschen, nur zwischen meinem Büro und meinem Zuhause hin und her.“

Universität, Nationalelf, DFB, UEFA, Task Force – und noch mehr

Die Abwechslung fehlt – auch ihm. Nicht inhaltlich, denn aus medizinischer Perspektive bringt das Coronavirus ständig neue Entwicklungen und Herausforderungen zutage. Aber im Alltag. Sozial sowieso, doch für Meyer gewissermaßen auch beruflich. In Zeiten ohne Pandemie unterscheidet sich für den 53-Jährigen jede Woche von der vorherigen. Die Vielzahl seiner Funktionen macht es möglich und erfordert es mitunter auch: Er ist Ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes, das ist, wenn sich das bei ihm denn so bezeichnen lässt, sein Hauptberuf. Aber Meyer ist eben auch Arzt der Nationalmannschaft, dazu Vorsitzender der Medizinischen Kommissionen der UEFA und des DFB. Und seit einem Jahr zudem Leiter der medizinischen Task Force. Daneben ist er einer der beiden Chefredakteure der Zeitschrift „Science and Medicine in Football“, deren fünfte Edition kürzlich mit der ersten Ausgabe gestartet ist. Und das ist nur eine Auswahl seiner Tätigkeiten.

Kollegen empfinden es vor diesem Hintergrund als sehr beachtlich, wie Meyer es schafft, dennoch zu beinahe jeder Uhrzeit erreichbar zu sein und dabei auch bei komplexen Fragen schnell durchdachte Gedanken zu finden. Auch Christian Seifert legt Wert auf die Meinung des Mediziners: „Tim Meyer hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mit unglaublichem Engagement und seiner umfassenden Expertise für den deutschen Fußball eingesetzt“, sagt der DFL-Geschäftsführer: „In dieser Zeit habe ich ihn sowohl persönlich als auch fachlich in höchstem Maße schätzen gelernt.“

Ganz gewiss hilft Meyer dabei langjährige Erfahrung. Und sicher auch die hohe Affinität zum Fußball, die er dort entwickelt hat, wo das am besten geht, auf dem Rasen, damals, beim SV Husum von 1957 und beim ASC Nienburg. Dort empfahl er sich für den Sprung in die erste Mannschaft, die seinerzeit zur Beletage der Verbandsliga zählte. Und der große Hoffnungsschimmer kam erst noch: Sein Lehrer im Sport-Leistungskurs am Gymnasium würde Trainer in Nienburg, munkelte man damals, 1986, „das wäre natürlich cool gewesen“, sagt Meyer – erst recht vor dem Hintergrund, dass dieser Mann später als Fußballlehrmeister mit exzellentem Gespür für Talente Ansehen erlangen würde. Sein Name: Volker Finke.

Tim Meyer ist Autor von fast 300 Publikationen, darunter rund 100 im Bereich Fußball. Eine Ausgewogenheit zwischen Forschung und Praxis ist ihm wichtig. (Foto: Katrin Binner)

Die Gerüchte hielten sich, doch dann, Meyer erinnert sich, gerade war er auf dem Weg zu einer Abiturklausur, als er es im Radio hörte: Finke, der Mann, der zwischen 1991 und 2007 als Trainer den Sport-Club Freiburg prägen sollte, würde nicht in Nienburg anheuern. Den Rest der Geschichte fasst Meyer erfrischend unaufgeregt zusammen: „Ich bin in den Seniorenbereich gekommen als Talent, was weiß ich, jedenfalls halbwegs, und ich habe auch im Verbandsliga-Team mittrainiert und vereinzelt gespielt, aber eigentlich habe ich den Sprung nicht wirklich geschafft.“

Mit dem Ball am Fuß sieht man ihn nur noch selten, stattdessen ist ein passionierter Läufer aus ihm geworden, und das ist ihm auch seit Beginn der Corona-Krise dienlich. Nicht nur dass er wieder regelmäßiger dazu kommt, nein: Laufen bedeutet für Tim Meyer, abzuschalten, und abzuschalten bedeutet für Tim Meyer, die Gedanken einfach mal kreisen zu lassen. Also passiert es nicht selten, dass er nach dem Joggen heimkommt und gleich weiterrennt: zum Schreibtisch. „Da notiere ich mir dann schon mal drei, vier Gedanken, die mir unterwegs in den Sinn gekommen sind.“

Mann mit vielen Aufgaben: Tim Meyer bewahrt sich dabei eine bemerkenswerte Gelassenheit. (Foto: Katrin Binner)

Meyer hat ein Semester Politikwissenschaft in Hamburg studiert und währenddessen als freier Mitarbeiter für mehrere Zeitungen gearbeitet, Journalist lautete sein damaliges Berufsziel. Aber die Politikwissenschaft war dann nicht wirklich seins, also wechselte er nach Hannover, um sich dort der Medizin zu widmen. Später folgte, teilweise sogar parallel, ein zweites Studium: Sport in Göttingen. Wenn Gleichungen aufgehen: Aus dem Sportstudenten Meyer und dem Medizinstudenten Meyer ist der Sportmediziner Meyer geworden, einer der angesehensten seines Fachs in Deutschland. Er promovierte in Göttingen, habilitierte in Saarbrücken, seinen ersten Lehrstuhl fand er in Paderborn. Aber schnell zog es ihn zurück an  die Universität des Saarlandes, nachdem er von dort den Ruf auf den entsprechenden Lehrstuhl erhalten hatte. Seit Oktober 2008 leitet er nun bereits das sportmedizinische Institut.

In seinem Wirken legt Meyer großen Wert auf die Balance zwischen Forschung und Praxis. „Die Aufgaben, die ich in meiner Person bündele, sind ganz hilfreich“, sagt er. Es sei nicht unpraktisch, in seinen Funktionen im Fußball mit Erkenntnissen aus Studien argumentieren zu können. Von eben jenen hat er selbst etliche veröffentlicht, nahezu 300 Publikationen seien es inzwischen, von denen sich etwa 100 auf Fußballthemen konzentrieren würden. Vor dem Ausbruch der Pandemie hat er sich zuletzt etwa intensiv mit den Auswirkungen von Kopfbällen beschäftigt. Zudem führt sein Institut beispielsweise das nationale Register für plötzliche Todesfälle im Sport und das weltweite Register für plötzliche Todesfälle im Fußball. „Natürlich sind das sehr traurige Anlässe“, sagt Meyer: „Aber umso wichtiger ist es, sich wissenschaftlich damit auseinanderzusetzen und gegebenenfalls die richtigen Schlüsse zu ziehen.“

„Der Mann, der den Fußball retten soll“

Meyer fühlt sich wohl an seinem Institut, an dem er alles in allem für etwa 30 Personen verantwortlich ist, von Ärzten über Sportwissenschaftler und Doktoranden bis zum technischen Personal. Zum Angebot gehört auch ein global ausgerichteter Master-Studiengang mit dem Titel „High-Performance Sport“. Die Internationalisierung hat Meyer in den vergangenen Jahren bewusst vorangetrieben, die Arbeit mit hochmotivierten Lernenden aus zig Ländern ist ihm eine Freude. Es dürfte sich davon abgesehen kaum um einen Zufall dabei handeln, dass eine der Partneruniversitäten in Sydney beheimatet ist.

Auch die Arbeit mit den Studierenden vor Ort hat Meyer im vergangenen Jahr gefehlt. Andererseits haben seine weiteren Funktionen in dieser Zeit eine Vollauslastung garantiert. Auch die „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ beanspruchte ihn umfassend – und hat zudem die öffentliche Aufmerksamkeit zeitweise auf seine Person gelenkt. In einigen Medien war im vergangenen Jahr die Rede vom „Mann, der den Fußball retten soll“, er hatte mitunter mehrere Interviewanfragen am Tag, stellte auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit seiner Kollegin, der Professorin Barbara Gärtner, an der Seite von Christian Seifert das medizinisch-hygienische Konzept vor. Alles ohne großes Tamtam. Wie schrieb die „Stuttgarter Zeitung“ über Meyer? „Er nimmt seine Forschungen wichtig – aber nicht sich selbst.“

„Ich will gar nicht sagen, dass mir aktuelle Themen nicht mehr nahegehen, auch in Zusammenhang mit dem Hygienekonzept. Aber man findet einen anderen Umgang damit.“

Prof. Dr. Tim Meyer

Auch durch seine Tätigkeit bei der Nationalmannschaft ist er im Umgang mit der Öffentlichkeit erfahrener als andere Mediziner. Aber: „Das habe ich so, wie es im vergangenen Jahr war, noch nicht erlebt. Vor allem, weil es nicht nur um Sportmedizin ging, sondern häufig vor allem um Politik, mit vielen verschiedenen Interessenlagen.“ Das von ihm entwickelte Konzept wurde zeitweise zum öffentlichen Spielball. Zwar erhielt Meyer vor allem nach dem Re-Start der Bundesliga und 2. Bundesliga höchste Anerkennung aus allerlei Branchen und aller Welt. Aber zuvor hatte es durchaus auch kritische Stimmen gegeben, „und das ist natürlich in Ordnung“, sagt Meyer, „wobei ich gar nicht unbedingt glaube, dass diejenigen, die sich negativ über das Konzept geäußert haben, es auch wirklich alle so schlecht fanden – es war eben eine Phase, in der einige sich profilieren wollten, und da hilft es natürlich, wenn man Front macht.“

Bundestrainer Löw: „Auf Tim Meyer ist immer Verlass, bei uns genießt er größtes Vertrauen“

Wieder diese Gelassenheit in seiner Stimmlage, während er zurückblickt – woher kommt das eigentlich? „Letztlich tragen zum Beispiel Reisen und Erlebnisse wie Turniere mit der Nationalmannschaft dazu bei, dass man sich irgendwann fragt: Was soll jetzt noch passieren?“ Meyer nennt das eine „gesunde Gelassenheit“, er betont aber zugleich: „Ich will gar nicht sagen, dass mir aktuelle Themen nicht mehr nahegehen, auch in Zusammenhang mit dem Hygienekonzept. Aber man findet einen anderen Umgang damit.“ Und zwar im Zeichen von Ruhe und Klarheit, einer Mischung, die auch diejenigen schätzen, die ihn seit einem Jahr im Kampf gegen die Auswirkungen des Coronavirus auf den Sport begleiten.

Den Flur des Instituts für Sport- und Präventivmedizin schmücken auch Trikots – Erinnerungen an den einen oder anderen „Patienten“ aus Tim Meyers 20-jähriger Tätigkeit als Arzt der Nationalelf. (Foto: Katrin Binner)

Wobei es natürlich auch andere Zeiten und Augenblicke gab – solche eben, die auch prägend sein können bei der Persönlichkeitsentwicklung. Wie damals, Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea, Meyers erstes Turnier als Arzt der Nationalmannschaft. Am Morgen des 26. Juni 2002 wacht er auf und ist guter Dinge, schließlich hat Michael Ballack die DFB-Elf am Abend zuvor mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg über Südkorea ins Finale geschossen. Aber dann: Hektik. Eine reichweitenstarke Nachrichtenagentur berichtet, dass die Dopingprobe von zwei deutschen Spielern positiv ausgefallen sei. Unterbewusst ist Meyer klar: So schnell können die Ergebnisse doch noch gar nicht vorliegen. Dennoch: Panik macht sich breit, denn es geht hier auch um seinen Verantwortungsbereich. Was also, wenn es doch stimmt? Wie sollte er das jemals erklären? „Wenn das so gewesen wäre, hätte ich gar nicht mehr nach Hause fliegen müssen“, sagt Meyer.

Glück gehabt: „Mit ein paar Telefonaten ließ sich recht schnell herausfinden, dass es noch keine Ergebnisse gab.“ Und wie kam es nun zu dem ganzen Trubel? „Eine Radiostation in Südkorea hatte einen schlechten Telefonscherz gemacht, der aber offensichtlich von manchem Medium ernst genommen wurde.“ Gar nicht auszumalen ist die Dynamik, die ein solcher Vorgang in Zeiten der sogenannten sozialen Netzwerke aufgenommen hätte.

Meyer blieb jedenfalls unbeschadet – und ist 20 Jahre später noch immer fester Bestandteil des Teams rund um die Nationalmannschaft. Mit Rudi Völler hat es gut funktioniert, mit Jürgen Klinsmann auch. Und in den vergangenen 15 Jahren mit Joachim Löw? Nachgefragt beim Bundestrainer: „Tim Meyer ist auf seinem Gebiet ein absoluter Fachmann, auf ihn ist immer Verlass, bei uns genießt er größtes Vertrauen. Er ist nicht nur ein hervorragender Mediziner, er ist im Umgang unglaublich angenehm und ein wichtiges Mitglied unseres Teams hinter dem Team“, sagt Löw. „Ich habe riesigen Respekt vor dem, was er in Zusammenhang mit dem Hygienekonzept geleistet hat.“

Derartige Wertschätzung hat Meyer vor allem im vergangenen Jahr häufig und von vielen Seiten erfahren, und natürlich freut er sich darüber. Selbstverständlich wäre ihm allerdings sehr viel lieber gewesen, es hätte die Notwendigkeit eines medizinisch-hygienischen Konzepts gar nicht erst gegeben. Doch noch immer bestimmt die Pandemie den Alltag.

Was in dieser andauernden Ausnahmesituation helfen kann, sind positive Gedanken – so werden die allermeisten beispielsweise schon einmal darüber sinniert haben, welcher Augenblick es sein wird, der für sie das ersehnte Ende der Pandemie symbolisiert: die Familienfeier, der Konzertbesuch, der Nachmittag im Fußballstadion.

Auch für Tim Meyer gibt es ein solches Szenario – Sie ahnen es schon: Landeanflug auf den Kingsford Smith International Airport in Sydney, Passkontrolle, Gepäckausgabe, auf zur Metro, Vorfreude …


Über die Task Force

Gemeinsam mit Kollegen hatte Prof. Dr. Tim Meyer im März 2020 proaktiv Hinweise an die Mannschaftsärzte der Clubs geschickt, die beim Umgang mit dem Coronavirus unterstützen könnten. Wenig später erhielt er einen Anruf aus den Reihen der DFL – und kurz darauf stand die „Task Force Sportmedizin / Sonderspielbetrieb“ unter seiner Leitung. Weitere Mitglieder sind derzeit unter anderem Prof. Dr. Barbara Gärtner (Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie; Universität des Saarlandes) und Prof. Dr. Werner Krutsch (Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie; FIFA Medical Centre of Excellence; Universitätsklinikum Regensburg) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DFL, darunter Geschäftsleitungsmitglied Ansgar Schwenken und Direktor Andreas Nagel, sowie des DFB.

Hintergrund

Autor Philip Sagioglou leitet die Abteilung Externe Kommunikation der DFL, zuvor arbeitete er jahrelang als Journalist. Der Text über Prof. Dr. Tim Meyer ist zunächst in Ausgabe 2|2021 des DFL MAGAZINS erschienen. Das DFL MAGAZIN ist auch als E-Paper für Smartphone und Tablet kostenlos verfügbar. Die App dazu kann im App Store (iOS) oder bei Google Play (Android) heruntergeladen werden.